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Gedanken zum 20. Juli

An diesem verregneten und trüben Tag jährt sich dieses Jaht zum 67. Mal das Hitler-Attentat vom 20.07.1944.

In Deuschland wird der Opfer des NS-Zeit in den meisten Jahren am 08. Mai, dem Tag der Befreiung, gedacht. Der 20. Juli tritt meist öffentlich nur zu runden Jahrestagen in Erscheinung. Ich finde das zwar verständlich, aber auch etwas schade. Denn die Erinnerung an diesen Tag sollte mehr sein als ein öffentlicher Kranzabwurf alle 5 Jahre.

Die Männer, die am 20. Juli 44 versuchten, Hitler zu töten, waren Helden und Patrionen, als sie Ihre Tat planten und durchführten. Sie wussten das sie selbst und Ihre Familien ein Scheitern nicht überleben würden – und sind trotzdem nicht vor dem Versuch zurück geschreckt.

Stauffenberg und Co. haben den Mut gehabt, aufzustehen und sich für ein anderes Deutschland als das von Hitler geschaffene einzusetzen – allerdings wissen wir nicht, was das für ein Deutschland geworden wäre. Ein Friedensschluß im Sommer 1944 hätte aber mit Sicherheit die Welt, wie wir sie heute kennen, nicht entstehen lassen.

Es ist aber eine Illusion zu glauben, bei den Männern des 20. Juli hätte es sich um lupenreine Demokraten gehandelt. Die meisten von Ihnen Mitlitärs, hatten die meisten die NS-Machtergreifung befürwortet und aktiv unterstützt.  Wie wohl den meisten Deutschen damals ist Ihnen erst später aufgegangen, was passierte. Und Sie haben, entgegen der Masse, die schwieg und weiter den Arm hob, die Konsequenz gezogen und den Versuch unternommen, das System – Hitler – zu beseitigen.

Nicht viele hatten 1933 den Weitblick eines Max Libermann, der den Fackelzug der Nazis durch das Brandenburger Tor zur Machtergreifung mit dem berühmten Satz „Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte“, kommentierte. Auch nicht die Männer des 20. Juli. Aber als es ihnen klar wurde, was passierte, da handelten Sie – spät und am Ende zu unentschlossen, aber sie bleiben nicht stumm. Das ist ihr historischer Verdienst.

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Treppe am Bahnhof Rödelheim

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Langsam nimmt die Treppe am Gleis 1 Gestalt an – vielleicht ist ja dann auch das lustige „Wir laufen einmal um die Baustelle“ wenn man aus der Stadt kommt bald vorbei … 😉

Update: gemäß Artikel im Rödelheimer Echo ziehen sich die Umbauarbeiten wohl noch bis Ende August:http://www.roedelheimer-echo.de/1024.html / 06.07.2011

Mein neues virtuelles zuhause

So, ich habe nun meine Internetaktivitäten mal auf einer Seite zusammen gefasst – ich hoffe es gefällt euch! Nach und Nach werde ich meine Daten aus der alten Website und natürlich auch neue sachen hier einstellen. Durch die Verknüpfung mit Facebook und Twitter hoffe ich, alles etwas einfacher und mit weniger Aufwand pflegen zu können.

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