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Germany, oh Germany von Simon Winder

Als ich dieses Buch in die Hand nahm, fand ich die Idee sehr reizvoll: Deutsche Geschichte, erzählt von einem Briten. Gekauft – und ich wurde nocht enttäuscht.

Simon Winder hat mit vielen Historikern gearbeitet, und seinem Buch merkt man seine Bessesenheit für die Geschichte auf jeder Seite an. 2000 Jahre deutscher Geschichte durchstreift er staunend, stirnrunzelnd und mit britischer Gelassenheit. Dabei beweist er einrn tollen Blick auf das menschliche hinter den Epen und Dramen – immer wieder fragt er sich, wie diese und jene Handlung wohl auf die Menschen jener Zeit gewirkt haben muss.

Natürlich ist es besonders reizvoll, als Deutscher diesen Blick „von außen“ in die eigene Geschichte nach zu vollziehen. Mehrfach habe ich mich dabei ertappt, wie ich stirnrunzeld seine Kommentare bemängelte – um meist kurz darauf seiner Meinung zu sein. Man tritt sozusagen mit dem Autor in einrn Dialog – und genau das ist spannend.

Als Kritikpunkt möchte ich anmerken, das das Buch keider auch einen Haken hat, der wohl mit der britischen Obsession für den zweiten Weltkrieg zu tun hat: An vielen Stellen bezieht sich der Autor auf die Folgen historischer Abläufe für die deutschen Katastropen des 20. Jahrhunderts – was manchmal etwas oberlehrerhaft wirkt.

Davon abgesehen aber ein äußerst interessantes Buch.

Eine Leseempfehlung!

ISBN 978-3-499-626647

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Nie wieder Ferienhaus von Bernd Stelter

Nie wieder Ferienhaus ist das zweite Buch, das ich von Bernd Stelter gelesen habe. Er besxhreibt darin seinen ersten Campingurlaub mit Familie – und das auf eine sehr sympathische, humorvolle und liebenswerte Weise.

Unterteilt in kurze Kapitel erzählt er von den kleinen und großen Erlebnissen beim Wohnwagenkauf und von den Menschen, die man bei solch einen Wagnis trifft.

Insbesondere bei den Beschreibungen der Mitcamper entdeckt man die solide Menschenkenntnis und das geübte Auge für die kleinen Absurditäten des Lebens. Seine Figuren werden niemals vorgeführt, sind meist sympathisch und mitten aus dem Leben.

Ein wunderbares Urlaubsbuch, nicht nur für Camper!!

Eine Leseempfehlung!

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Mordsgouda von Annette Birschel

Was weißt du eigentlich über Holland? Verzeihung – die Niederlande. Und da gehts eigentlich schon los. Die Autorin bringt einem in diesem Buch unseren kleinen Nachbarn näher – seine merwürdigen Riten und schrulligen Angewohnheiten.

Hier werden nicht nur die Niederlande erklärt sondern auch das komplizierte Verhältnis zu den Deutschen.

Eine sympathisches Buch über ein sympathisches Volk – da stört es auch nicht weiter das die Handlung etwas dünn daher kommt. Wer schon immer mal mehr über unsere Nachbarn jenseits von kiffen und Käse wissen wollte, ist mit dem Buch bestens bedient.

Eine Leseempfehlung.

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Robert Enke – Ein allzu kurzes Leben von Ronald Reng

Nachdem Robert Enke entschieden hatte, sein Leben zu beenden, war die Beteoffenheit groß. Dieses Buch erzählt von seinem Leben mit allen Höhen und Tiefen. Und es erzählt davon, wie ihn die Depression heimsuchte.

Ein bewegendes Buch, unbedingt lesenswert!

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