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Twitter

Durch einen Freund bin ich vor einigen Jahren zu Twitter gekommen.  „Das ist bestimmt was für dich“  und „probier das doch mal“  sind so typische Einstiegssätze. 

Also meldete ich mich an und schrieben meinen ersten Tweet. Schnell lernte ich dir Grundregeln.  Was war ein #hashtag?  Was war eine mention und eine nonmention?  Welche Rituale gab es?  Was sind die do’s und dont’s?

Nun fängt man an,  Leuten zu folgen –  und diese folgen einem zurück –  oder eben auch nicht.  Nach einer Weile –  abhängig davon,  wie oft und wie „gut“ man selbst twittert –  kommen so schnell hundert und mehr Follower zusammen. 

In dieser Menge kristallisieren sich nach einer Weile die persönlichen Favoriten heraus –  Menschen,  die man immer wieder liest und auf deren Tweets man sich freut.  Man entwickelt eine persönliche Beziehung zu diesen Twitterern,  freut sich und leidet mit Ihnen.  Man Freunden sich an,  teilt Dinge mit diesem virtuellen Freundeskreis,  die man im RL mit niemandem teilen würde.  Eines der ungeschriebenen Gesetze: Was auf Twitter passiert,  bleibt auf Twitter. 

Das kann schnell zur Sucht werden –  wie geht es ihm/ihr?  Was schreibt die so?  Wie ist das gemeint?  140 Zeichen –  so groß darf ein Tweet sein –  lassen viel Platz für Interpretation. 

Und manchmal –  so ist es mir passiert –  entwickelt sich aus einer Twitterfreundschaft auch mehr.  Allerdings gibt es dabei einen großen Haken. 

Twitter ist eben nicht das reale Leben. 

Jeder zeigt auf Twitter eben nur einen Teil seines Lebens,  den er/sie teilen will.  Das ist nicht der Mensch,  dem man da seine Emotion entgegen bringt,  das ist der Teil dieses Menschen.  Oder eben manchmal auch nur das,  was derjenige vorgibt zu sein. 

Irgendwann muss man auch bereit sein,  dem Schritt aus Twitter heraus in die Realität zu wagen.  Wenn man das nicht rechtzeitig schafft,  wird es nicht funktionieren und man läuft weiter eine hinterher.  Und wird irgendwann einfach ersetzt.

In meinem Fall war das eine schmerzhafte Erfahrung –  als Konsequenz habe ich mein Twitter Konto erst einmal deaktiviert. 

Ich habe tolle Menschen auf Twitter getroffen.  Und grosse Enttäuschungen erlebt.  Insofern ist Twitter wie das reale Leben. 

Aber es ist eben nur virtuell.  Und letztlich ist man nur ein Follower. 

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Schneemann

Da hat die liebe Lena doch glatt ihre Drohung wahr gemacht und einen Schneemann nach meinem Bilde gebaut.  🙂

Danke,  Lena!

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Der Hund meiner Eltern

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I`m walking …

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So meine Schuhe sind da und die Laufklamotten hab ich auch – morgen kommt die Stoppuhr, dann isses mit den Ausreden vorbei.

Orchidee

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Meine Orchidee steht in der Blüte ihrer Jahre – ganz im Gegensatz zu mir 😉

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